Hauptverein

Jahreshauptversammlung

Bericht   –   JHV des ASV Au im Gasthaus Andrelang

Wir von der Vorstandschaft haben in diesem Monat bewusst das Erscheinen des März-Vereinsbladls hinausgeschoben, um die Ergebnisse der Jahreshauptversammlung noch in diesem Monat allen Vereinsmitgliedern bekannt zu machen.

Nach der Begrüßung der über 120 Vereinsmitglieder im sehr gut gefüllten Andrelang Saal und dem Totengedenken gab Vorstand Joes Harrraßer einen kurzen Überblick über die von ihm besuchten Sitzungen und Versammlungen. Es folgte der Kassenbericht für 2016 und 2017 von Martin Nagl. Bei den Konten der einzelnen Sparten gab es kaum Abweichungen von den Vorjahren, so dass im Wesentlichen die Guthaben gehalten werden konnten. Lediglich in der Sparte Stockschützen schlug der Bau einer Bahn zu Buche und das Guthaben reduzierte sich, doch solche Investitionen sind auch immer wichtig, um den Sportbetrieb gut weiterführen zu können. Beim Hauptverein war im Jahr 2017 das Spendenaufkommen sichtbar, was die Einnahmen deutlich erhöhte. Dem standen natürlich auch die Ausgaben für den Bau gegenüber.  Von diesen außergewöhnlichen Belastungen abgesehen, waren die Zahlen ähnlich wie in den Vorjahren.

Im Folgenden übernahm Peter Menhofer sen. die Leitung der Versammlung. Zunächst bat er alle Anwesenden um Sachlichkeit und Disziplin,  damit eine konstruktive Diskussion möglich wäre.  Nachdem die Vorstandschaft vor 2 Monaten in einer sehr schwierigen Phase Kontakt zu ihm aufgenommen hatte, entschied er sich, die Vorstandschaft so gut wie möglich zu unterstützen. Es wurde innerhalb einer Woche die Finanzierungslücke für den Umbau ermittelt, man nahm Kontakt mit allen beteiligten Handwerkern auf, die Gemeinde wurde umfassend informiert, über das Vereinsbladl im Februar und die Homepage informierte man auch die Mitglieder über die schwierige Lage beim Sportheimumbau. Einige Aufträge wurden storniert, einige Vorhaben gestrichen, einige Aufträge abgespeckt und nicht zuletzt entschied man sich, einige Arbeiten auch komplett in Eigenleistung zu erledigen. Dadurch verzichtet man zwar auf die Gewährleistung, doch in der momentanen Lage kann man darauf keine Rücksicht nehmen.  Bis zum heutigen Tag wurden bereits 1.600 Stunden Eigenleistung erbracht. Nicht zuletzt konnten wir erhebliche Sachspenden von einem Lieferanten bekommen. All dies waren unsere Sofort-Maßnahmen, um die Kosten erheblich zu reduzieren. Im gleichen Zuge startete man die Baustein-Aktion, bei der jeder einen oder mehrere Bausteine zu je 100 EURO erwerben kann.  Wie konnte es zu einer so großen Finanzierungslücke – im Februar Vereinsbladl waren rund EUR 350.000 genannt – kommen?

Wie so oft gibt es auch hier nicht nur einen Grund, der zu der Schieflage führte. Im September 2016, als auch über den Um/Anbau in der JHV entschieden wurde, ging man noch von einem Bauvolumen von EUR 680.000 aus. Dabei handelte es sich um eine Kostenschätzung, nicht um eine Kostenberechnung. Erst im Juli 2017 erhielt die Vorstandschaft eine konkrete Kostenaufstellung. Dabei stellte sich heraus, dass einige Gewerke deutlich über der Kostenschätzung lagen.  Der Kostenansatz aus 2015 stimmte oftmals nicht mit den erst 2017 erfolgten Ausschreibungen überein. Im August war für die Vorstandschaft klar, dass man massive Probleme mit der Finanzierung bekommen würde.  Wegen fehlender Absprachen unter den Handwerkern kam es immer wieder zu Verzögerungen und teils auch Mehrkosten.  Nicht zuletzt entschied man sich auch z.B. im alten Teil des Saals die Decke zu isolieren und neu zu machen, ein sicherlich vernünftiges Vorhaben, das aber natürlich auch Mehrkosten verursachte, ebenso wie die Entscheidung, den alten Saalboden zu entfernen , eine Bodenheizung zu installieren und einen neuen Boden zu verlegen.  Es stellte sich auch heraus, dass die alten Heizungsleitungen im Keller durchgerostet sind und nun erneuert werden müssen. Nachdem nun die Fehler analysiert wurden, ist es aber besonders wichtig, den Blick nun nach vorne zu richten, natürlich ähnliche Fehler zu vermeiden, und mit neuem Elan den Bau fertigzustellen. Das LEADER Projekt fordert eine Fertigstellung bis zum 31.07.18, d. h. dass bis zu diesem Datum der neue Saal, die Kabinen und Toiletten und das Behinderten-WC fertiggestellt sein müssen. Es wurde ein Bauzeitenplan erstellt unter Vorgabe von belastbaren Kosten. Es wird jedoch in keinem Fall ein Auftrag vergeben werden, wo die Finanzierung offen ist.

 

Nach den bereits genannten Maßnahmen wie Stornierung von Aufträgen, dem „Abspecken“  gewisser Gewerke etc.  und dem Wegfall vieler zunächst eingepreister Anforderungen für Brandschutz sind wir nun bei einer Summen EUR 240.000,–, die für die komplette Fertigstellung der Sanierung und des Umbaus benötigt werden (nicht enthalten ist die Küche, die vorab so bleiben wird, sollte nicht eine andere Lösung gefunden werden).  Wie wollen wir dieses Ziel erreichen:

  • Durch über die im Folgenden noch abzustimmende Beitragserhöhung wäre es dem ASV möglich, ein weiteres Darlehen von EUR 100.000,– aufzunehmen, für das die Gemeinde die Bereitschaft erklärt hat, zu bürgen.
  • Wir hoffen, dass auch weiterhin viele Arbeiten in Eigenleistung – mit Hilfe von erfahrenen Handwerkern und Meistern – erfolgen können, um noch so einiges einzusparen.
  • Durch das Sammeln von Spenden.

Der Stand der Bausteinaktion – beginnend erst im Januar – beträgt zum heutigen  5.3.18 EUR 29.700,–, und jede weitere Spende ist wichtig und willkommen.

Viele Vereinsvorstände aus Au wurden in der vergangenen Woche auf der Baustelle bereits über die Situation informiert. Von Ihnen haben wir viel Unterstützung und auch bereits erste Spendenzusagen  bekommen.

Nun ergriff auch der noch amtierende Bürgermeister Hofer das Wort, betonte die Funktion des Vereins in der Gemeinde, und sagte Unterstützung zu, um Wege aus der schwierigen Lage zu finden. Ein erster Schritt war bereits, dass man der Vorstandschaft den Bautechniker Ing. Andi Weiß zur Seite stellte, der die Vorstandschaft in baulichen Entscheidungen berät. Hans Hofer bat alle Anwesenden, die heutige positive Stimmung aufzunehmen und die Vorstandschaft bei dem ohne Zweifel schwierigen Weg zu unterstützen.

Einige berechtigte kritische Fragen wurden beantwortet, ehe man zum nächsten Punkt der Tagesordnung – die Diskussion und Abstimmung über eine Beitragserhöhung – kam. Die Vorstandschaft schlug vor:

Erwachsenenbeitrag derzeit EUR 40,– jährlich; Erhöhung auf EUR 50,–

Kinder-Jugendlichenbeitrag bis 21 J. derzeit EUR 30,–; Erhöhung auf EUR 40,–

Ehegattenbeitrag von derzeit EUR 60,– ; Erhöhung auf EUR 75,–

Familienbeitrag von derzeit EUR 70,–; Erhöhung auf EUR 85,–

Auch wenn man einige Austritte berücksichtigt, könne man durch die zusätzlichen Einnahmen ein neues Darlehen über EUR 100.000,– finanzieren.

Alle Anwesenden stimmten für den Vorschlag des Vorstands und so wurde die Beitragserhöhung noch für 2018 beschlossen. Da bereits die ersten Beiträge abgebucht wurden, wird im April eine zweite Buchung durchgeführt werden.

Im Anschluss wurde die Kassenprüferin Annibeth Stahl aufgerufen, die zusammen mit Josef Mayr jun. aus Dettendorf,  der leider nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, die Kasse überprüft hatte. Sie bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und schlug der Versammlung vor, die Vorstandschaft zu entlasten. Auch diese Abstimmung erfolgte einstimmig, es gab nur etliche Enthaltungen, und der Vorstandschaft wurde die Entlastung erteilt.

Beim letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ gab es keine Wortmeldungen mehr, so dass J. Harraßer die Versammlung um 22.30 Uhr  beschloss, nicht ohne sich vorher noch bei einigen Helfern und Unterstützern zu bedanken.

Fazit: In einer sehr schwierigen Situation sind wir als Vorstandschaft mehr als froh, dass wir so viel Unterstützung in der Versammlung spüren konnten. Wir haben sicherlich nicht leichtfertig gehandelt, vielleicht naiv, aber immer nach bestem Wissen und Gewissen. Wir bedanken uns nochmal ausdrücklich bei Peter Menhofer sen. , der sich als „Krisenmanager“ eine Monsteraufgabe aufgeladen hat, bei Richard Linnerer, der uns auch seit einigen Wochen bei den baulichen Entscheidungen unentgeltlich zur Seite steht,  bei den Handwerksbetrieben, die uns in dieser schwierigen Phase nicht hängenlassen, bei allen Helfern auf der Baustelle, die Wochenende für Wochenende versuchen, uns dem Ziel näher zu bringen und natürlich bei allen, die bereits gespendet haben und allen, die noch spenden werden. Wir sind nach wie vor überzeugt, dass es eine gute Sache ist, die dort am Kreuthweg entsteht, für mehr Geld, als wir erwarteten, aber dennoch eine gute Sache!

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EINLADUNG

Die Vorstandschaft des ASV Au e.V. lädt alle Mitglieder ein zur Jahreshauptversammlung

am Montag,  den 05. März 2018, um 19.30 Uhr im Gasthaus Andrelang.

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorstand Josef Harrasser
  2. Totengedenken der verstorbenen ASV Mitglieder
  3. Bericht des 1. Vorstands
  4. Bericht zum Stand Umbau/Renovierung Sportheim
  5. Kassenbericht durch 1. Kassier Martin Nagl
  6. Bericht der Revisoren
  7. Entlastung der Vorstandschaft
  8. Diskussion und Abstimmung über Erhöhung des Vereinsbeitrages
  9. Wünsche und Anträge

Die sonst üblichen Spartenberichte werden voraussichtlich entfallen, um Raum für eine ausführliche Diskussion zu schaffen.

Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

die Vorstandschaft

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Zusammen rücken – zusammen stehen!

Kosten des Sportheimumbaus steigen in nicht erwartete Höhe.

Es hat sich bereits im Laufe des letzten Jahres abgezeichnet und ist bei einer genauen Kostenaufstellung und -berechnung Ende des Jahres 2017 zur Tatsache geworden. Die berechnete Kostenfinanzierung des Sportheimumbaus des ASV Au kann nicht eingehalten werden. Die Finanzierungslücke beträgt nach aktuellem Stand 364.000 Euro.  100.000 Euro sind in den nächsten 5 Monaten notwendig um die für den Spielbetrieb notwendigen Fertigstellungen zu ermöglichen.

Warum ist diese große Differenz entstanden?  –  Es gibt wie bei solchen Vorhaben meist dafür mehrere Gründe. Bestimmte Gewerke wie Sanitär-lnstallation, Heizung und Elektro liegen weit über den Kostenansätzen.  Verantwortlich neben der derzeit extrem hohen Steigerung aller Baukosten ist eine Mehrung der Gewerke aufgrund von Brandschutzvorschriften,  technischen  Auflagen, aber auch eine teilweise fehlerhafte und ungenaue  Berechnung der Kostenansätze. Dazu kommen durch sinnvolle Wünsche, wie ein neuer Boden im alten Saal und die lsolierung der Holzdecke, zusätzliche Kosten. Ein Versäumnis der Verantwortlichen war, dass Kosten-steigerungen und Sonderwünsche zu wenig auf Finanzierbarkeit geprüft wurden. Gutgläubigkeit und Unerfahrenheit sind neben unvermeidbaren Dingen für diese große Lücke verantwortlich. Präzise Fakten können die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am 05. März 2018 im Gasthof Andrelang erfahren und nachfragen.

Jetzt heißt es überall, wo möglich, den Rotstift ansetzen und zusammen mit allen Mitgliedern und Dorfbewohnern, den für den Verein, die Ortsgemeinschaft und vor allem für unsere jugendlichen  Sportler so wichtigen Umbau bestmöglich voran zu bringen. Dies bedeutet – zusammen rücken und zusammen stehen – dann wird der ASV Au auch diese schwierige Phase überwinden. Der auch in der Vergangenheit oft bewiesene gute Zusammen-halt des Ortes und der Gemeinde sollte dem Verein weiterhelfen. Die Verantwortlichen haben dazu Überlegungen angestellt um dieses Ziel zu erreichen, sind aber für zusätzliche ldeen jederzeit offen.  Als eine der ersten  Maßnahmen wurde  ein sogenanntes Bausteinprogramm ins Leben gerufen, an dem sich jedes Mitglied, jeder Gemeindebürger, aber auch alle anderen  Personen oder Firmen beteiligen können, die den Verein in dieser Notlage unterstützen möchten. Gegen eine Spendenquittung, und wenn gewünscht mit Namensnennung auf einer im neuen Sportheim zu erstellenden Spendertafel, kann für 100 Euro symbolisch ein Baustein zur Finanzierung des Umbaus erworben werden. Natürlich kann eine Person/Firma auch mehrere Bausteine erwerben. Weitere  Aktionen sind bereits angelaufen oder in Planung.  Gerne nimmt die Vorstandschaft zusätzliche Vorschläge auf.

Wir bitten alle Mitglieder, Gemeindebürger und Freunde des ASV Au – falls möglich -, um ihre Unterstützung, um dem fraglos für die Allgemeinheit wichtigen Verein in dieser schwierigen Zeit zu helfen. Bitte denkt darüber nach, ob der Sportverein auch für Dich/Euch bereits einmal eine Hilfe oder Freude war, oder in der Zukunft für Dich/Euch, die Kinder oder Enkelkinder wichtig sein kann.

Vielen Dank an alle, die uns helfen und schon geholfen haben !

Bausteinaktion

So wird die Bausteinaktionstafel im Sportheim aussehen. Entweder auf Wunsch mit Namensnennung, oder falls dies nicht gewünscht ist, wird der jeweils gespendete Betrag eingetragen.

Wenn Du mit der Bausteinaktion den behinderten gerechten Umbau des ASV-Sportheims unterstützen möchtest, bitte folgendes beachten:

Überweisung eines durch 100.- Euro teilbaren Betrages auf das Konto:

Volksbank-Raiffeisen bank Rosen heim-Chiemsee eG
IBAN: DE 93 7116 0000 0402542366
BIC: GENODEF1VRR
oder
Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling
!BAN: DE 90 7115 0000 0020 1068 78
BIC: BYLADEMl ROS

Betreff: BAUSTEINAKTION,    Spendenquittung   ja l nein,    Namensbekanntgabe   ja l nein

Vielen Dank – Vergelt’s Gott !